Bugatti und Rimac fusionieren

Die eine Marke baut Benziner mit 1.500 Pferdestärken+ und hat Wurzeln die bis ins Jahr 1909 zurückreichen. Bugatti ist die von Ettore Bugatti gegründete Traditionsmarke und steht für supersportliche Hypercars. Bisher war man Teil des VW-Konzerns.

Die andere Marke wurde erst 100 Jahre später, also 2009, gegründet und baut E-Hypercars mit bis zu 2.000 PS. Der Kroate Mate Rimac gründete Rimac Automobili in seiner Garage in Dubrovnik. Weltbekannt wurde die Marke als Top-Gear Star Richard Hammond einen Rimac 1 in Amazons Grand Tour zerstörte. Mittlerweile ist die Firma eine der heißesten Aktien im E-Auto Business.

Ab Ende des Jahres fusionieren die beiden Firmen zur neuen Firma Bugatti Rimac. Die Kroaten sollen mit 55 Prozent die Mehrheit am Joint Venture halten, die restlichen 45 Prozent gehen an Porsche. Bugatti wird aber aus dem VW-Konzern ausgegliedert. Die neue Firma soll rund 430 Mitarbeiter haben. 300 in Zagreb, Kroatien und rund 130 am Bugatti-Stammsitz in Molsheim, Frankreich.

Vorerst möchte man nahe am Kunden produzieren und aus Bugatti nicht sofort eine reine E-Marke machen. Hybridmodelle sollen einen Zwischenschritt darstellen. Ein Börsengang des neuen Unternehmens schließen die Inhaber Mate Rimic und Porsche Chef Oliver Blume zukünftig nicht aus. Investoren habe man bereits genug an der Hand. 

Autor: Lukas Steinberger-Weiß, 06.07.2021